Das künstliche Kniegelenk

Arthrose: Oft hilft ein künstliches Gelenk.

Wenn der Alltag Mühsam wird.

Selbst kurze Wegstrecken machen zu Fuß Mühe.

Hobbys müssen aufgegeben, sport­liche Aktivitäten stark eingeschränkt werden.

 

Jahrelange Knie- oder Hüftbeschwerden beeinträchtigen den Alltag. Wenn die Gelenke auch in Ruhe schmerzen, verläuft nicht einmal der Schlaf erholsam.

 

Meist ist fortgeschrittener Gelenkverschleiß (Arthrose) die Ursache. Die schützende Knorpelschicht hat sich dann bereits so weit abgenutzt, dass Knochen auf Knochen reibt. Das tut nicht nur weh, sondern macht den Bewegungsspielraum immer kleiner. Schlimmstenfalls wird das betroffene Gelenk völlig steif.

Was Kann man Tun?

Durch Röntgenuntersuchungen erhält man gute Hinweise darauf, ob sich ein Gelenk noch retten lässt.

 

Sollten Sie relativ aktuelle Röntgenbilder besitzen, bringen Sie diese bitte mit. 

 

Ist das ­­natürliche Gelenk noch einigermaßen intakt, sollte man versuchen, es möglichst lang zu erhalten –

etwa durch ­gezieltes Muskeltraining, angepassten Sport

und Physiotherapie.

 

Schmerzmittel helfen über schwierige Phasen hinweg. Manchmal löst auch eine gelenkerhaltende OP das Problem. Etwa eine sogenannte Knochenumstellung. Dabei wird der Knochen neu ausgerichtet, so dass sich die schmerzhafte Reibung verringert.

 

Manchmal muss jedoch der Gelenkknorpel durch eine Kniegelenkstotalendoprothese ersetzt werden, weil der Schaden zu groß ist. Dies wird mit einer sogenannten Mono- oder bicondylären Schlittenprothese erreicht.

 

All diese Möglichkeiten werde ich in Ruhe mit Ihnen besprechen, so dass Sie die richtige Entscheidung für sich treffen können.