Was verursacht Hüftschmerzen?

Zwar können Hüftschmerzen auch bei sportlicher Belastung beim jungen Patienten auftreten, aber häufig sind Hüftschmerzen beim älteren Patienten vertreten und dann sind meist Verschleißerkrankungen der Grund. Prinzipiell kommt es bei fortgeschrittenen Verschleißerkrankungen zum Abrieb von Knorpel, was die Gelenkinnenhaut reizt und die dort befindlichen Nervenzellen irritiert. Es tritt dann der typische Hüftschmerz in der Leiste auf.

 

 

Was hilft bei akuten Hüftschmerzen?

Bei akuten Beschwerden kann die kurzfristige Einnahme eines Schmerzmittels sehr hilfreich sein. Dies ermöglicht dann meistens wieder in Bewegung zu kommen und ein Muskeltraining überhaupt durchführen zu können.

 

 

Welches Training bei Hüftschmerzen?

Es sollte unbedingt die Gehfähigkeit erhalten werden. Dafür ist auf die hüftgelenksübergreifende Muskulatur zu achten, die z.B. beim Treppensteigen trainiert wird. Auch einbeiniges Stehen, unter Umständen mit Abstützen an einem Geländer, ist eine sehr gute Übung, um diese wichtige Muskulatur zu kräftigen. Desweiteren können Bewegungsübungen unter Entlastung, so z.B. beim Fahrradfahren oder Ergometer Training wichtige Trainingsbestandteile sein. Auch das Gehen gegen Wasserwiderstand im Nichtschwimmerbecken, wird häufig als angenehm empfunden. 

 

 

Hüftschmerzen: Wann zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist dann angezeigt, wenn die Beschwerdesymptomatik den Alltag beeinträchtigt und zur Einschränkung der Lebensqualität und Mobilität führt. Wenn z.B. das Strümpfe anziehen Schwierigkeiten bereitet, ist zumeist bereits ein fortgeschrittener Arthrose-Grad erreicht. Dann sollte eine Untersuchung beim Orthopäden erfolgen, um geeignete therapeutische Maßnahmen einzuleiten.

 

 

Wann ist bei Hüftschmerzen eine OP notwendig?

Bei Verschleißerkrankungen im höheren Lebensalter, steht ganz klar das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes an der Hüfte im Vordergrund. Eine solche Operation ist dann durchzuführen, wenn trotz geeigneter Therapie und über einen längeren Zeitraum Beschwerden fortbestehen und die Lebensqualität und Mobilität reduziert ist. Die Patienten kommen dann auch mit dem Beschwerdebild buchstäblich nicht mehr zurecht. Einen genauen Operationszeitpunkt gibt es prinzipiell nicht. Dieser richtet sich immer nach dem klinischen Untersuchungsbefund, dem Röntgenbild und den Beschwerden des Patienten.

 

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